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Luftschiffhafen auf einer größeren Karte anzeigen
Stadtplan Potsdam, Bereich Luftschiffhafen
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Pläne und Modelle
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Das Areal Luftschiffhafen Potsdam

Der Luftschiffhafen Potsdam ist ein etwa 25 Hektar großes Gebiet im Stadtteil Potsdam West. Das Gelände erstreckt sich zwischen der Zeppelinstraße und der Havel.

Der Name des Areals geht auf den Luftfahrt-Pionier Graf von Zeppelin zurück, der das Gelände 1910 von der Stadt erwarb, um es zu einem Zentrum der Luftschifffahrt auszubauen. Die Nutzung als Start- und Landeplatz sowie als Produktionsstätte für Luftschiffe endete 1920 mit dem Abriss der Fertigungsanlagen.

Ab 1924 wurde der Luftschiffhafen als Sportstätte entwickelt. Heute ist das Gelände ein Zentrum des Leistungs- und Freizeitsports. Nutzer sind unter anderem der Olympiastützpunkt Potsdam, der SC Potsdam, die Landessportverbände und die Sportschule Potsdam "Friedrich Ludwig Jahn" mit dem angeschlossenen Wohnheim. Der Olympiastützpunkt Brandenburg betreut, in Zusammenarbeit mit den Bundesleistungszentren der Spitzenverbände, Spitzensportler in den Schwerpunktsportarten Kanu-Rennsport, Rudern, Leichtathletik, Judo, Frauenfußball, Schwimmen, Moderner Fünfkampf, Triathlon und Bob. Außerdem wird der Luftschiffhafen für den Vereins- und Studentensport genutzt. Die Trainingsstätten, vor allem aber die Leistungen der hier trainierenden Athleten bei Europa- und Weltmeisterschaften sowie bei Olympischen Spielen, haben maßgeblich Potsdams Ruf als Sportstadt geprägt.